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1/72 HANDLEY PAGE VICTOR K.2/SR.2 (12/25) * A12009

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1/72 HANDLEY PAGE VICTOR K.2/SR.2 (12/25) * A12009 kann in Schritten von 1 gekauft werden
Das Produkt “1/72 HANDLEY PAGE VICTOR K.2/SR.2 (12/25) * A12009” bezieht sich auf ein Modell im Maßstab 1:72 der Handley Page Victor, eines britischen Strahlflugzeugs aus dem Kalten Krieg. Die Bezeichnungen K.2 und SR.2 verweisen auf zwei bedeutende operative Varianten desselben Musters: die Lufttanker-Version (K.2) und die strategische Aufklärungsversion (SR.2). Tatsächlich handelte es sich um ein großes, viermotoriges Flugzeug mit einem charakteristischen sichelförmigen Flügel, ausgelegt für den Einsatz mit hoher Geschwindigkeit und in großer Höhe.

Die Handley Page Victor wurde in den 1950er-Jahren als Teil der britischen “V-bombers” (neben der Avro Vulcan und der Vickers Valiant) entwickelt, bestimmt zur nuklearen Abschreckung des Vereinigten Königreichs. Die Victor absolvierte ihren Erstflug 1952 und trat 1958 in den Dienst bei der Royal Air Force. Ursprünglich war das Muster als strategischer Bomber ausgelegt, in einer Zeit, in der man erwartete, dass große Höhe und Geschwindigkeit Schutz gegen feindliche Luftverteidigung bieten würden. Als Flugabwehrraketen und radargeleitete Abfangjäger zunehmend wirksamer wurden, verlagerte sich die Rolle der V-bombers allmählich auf andere Aufgaben.

Die Victor SR.2 war eine Variante, die für die strategische Aufklärung eingesetzt wurde. Diese Ausführung war darauf ausgerichtet, über große Entfernungen Informationen zu gewinnen, unter anderem mithilfe fotografischer und elektronischer Mittel. Im Kontext des Kalten Krieges war eine solche Aufklärung von großer Bedeutung, um potenzielle Bedrohungen zu kartieren, militärische Entwicklungen zu verfolgen und die operative Planung zu unterstützen. Die SR.2 zeigte, wie sich das Grunddesign der Victor an neue Anforderungen anpassen ließ, wobei Reichweite, Flugeigenschaften und der verfügbare Raum an Bord für spezialisierte Ausrüstung genutzt wurden.

Die dauerhafteste und schließlich bekannteste Rolle der Victor war jedoch die des Lufttankers, insbesondere der Victor K.2. In dieser Konfiguration wurde das Flugzeug für die Betankung anderer Luftfahrzeuge in der Luft umgerüstet – eine Fähigkeit, die für Langstreckeneinsätze und für Operationen entscheidend ist, bei denen Jagdflugzeuge, Bomber oder Aufklärer länger im Einsatzgebiet bleiben müssen. Die Victor K.2 spielte eine herausragende Rolle während des Falklandkriegs (1982), als die Royal Air Force äußerst lange Langstreckenflüge durchführte. Bei den sogenannten Black Buck-Missionen wurde ein komplexes Schema mehrerer Luftbetankungen angewandt, um Vulcan-Bomber in Richtung der Falklandinseln operieren zu lassen; Victors stellten dabei einen wesentlichen Teil der Betankungskapazität bereit.

Die operative Laufbahn der Victor endete in den frühen 1990er-Jahren; die letzten Exemplare wurden bei der RAF 1993 außer Dienst gestellt. Damit endete eine Epoche, in der sich dieses ursprünglich als strategischer Bomber konzipierte Flugzeug zu einer vielseitigen Plattform entwickelt hatte, die sich an veränderte Technologie und Strategie anpasste. Das genannte Modell im 1:72 mit den Varianten K.2/SR.2 spiegelt genau diese historische Realität wider: ein Flugzeugtyp, der in der Praxis verschiedene Rollen erfüllte und dadurch einen festen Platz in der britischen Luftfahrtgeschichte des Kalten Krieges hat.
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Marke Airfix
Maßstab 1:72
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