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1/72 ROYAL AIRCRAFT FACTORY BE2C (08/25) * A02101

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1/72 ROYAL AIRCRAFT FACTORY BE2C (08/25) * A02101 kann in Schritten von 1 gekauft werden
Das Produkt „1/72 ROYAL AIRCRAFT FACTORY B.E.2c (08/25) – A02101“ ist ein Maßstabsmodell (1:72) der Royal Aircraft Factory B.E.2c, ein britisches Doppeldecker-Flugzeug aus der Frühphase des Ersten Weltkriegs. Die Bezeichnung 1/72 bedeutet, dass das Modell die Proportionen des ursprünglichen Flugzeugs verkleinert wiedergibt: Jeder 1 cm am Modell entspricht 72 cm in der Wirklichkeit. Der Code A02101 ist eine Produktreferenz (Katalognummer) des Herstellers der modelkit, und die Markierung (08/25) weist auf eine spezifische Ausgabe- oder Produktcharge hin, nicht auf einen Variantennamen des historischen Flugzeugs.

Die B.E.2c (wobei „B.E.“ für Blériot Experimental steht) war eines der charakteristischsten britischen Aufklärungs- und Verbindungsflugzeuge der Jahre 1914–1916. Die Konstruktion entstand bei der Royal Aircraft Factory in Farnborough und baute auf früheren B.E.-Typen auf. Die Version B.E.2c wurde vor allem für ihre relativ stabilen Flugeigenschaften bekannt. Diese Stabilität war in den Anfangsjahren der militärischen Luftfahrt ein großer Vorteil für Beobachtung, Artillerieaufklärung und fotografische Erkundung, da eine ruhig fliegende Plattform die Arbeit von Beobachtern und Piloten erleichterte. Genau diese Stabilität machte das Flugzeug später jedoch weniger wendig, was in Luftkämpfen zum Nachteil wurde, als sich Jagdflugzeuge rasch weiterentwickelten.

Historisch ist die B.E.2c eng mit der frühen Luftkriegsführung über der Westfront verbunden. 1914 und 1915 spielte der Typ eine wichtige Rolle bei der Lokalisierung feindlicher Truppenbewegungen und der Korrektur des Artilleriefeuers—Aufgaben, die direkten Einfluss auf den Verlauf von Bodenoperationen hatten. Ab 1915 wurde die B.E.2c zudem regelmäßig zur Luftverteidigung und Abfang gegen deutsche Luftschiffe eingesetzt. Im öffentlichen Gedächtnis ist der Typ mit den Anti-Zeppelin-Einsätzen verbunden, unter anderem weil britische Flieger mit Brandmunition experimentierten, um mit Wasserstoff gefüllte Luftfahrzeuge wirksam bekämpfen zu können.

Zugleich wurde die B.E.2c berüchtigt für ihre Verwundbarkeit in der Zeit, als spezialisierte deutsche Jagdflugzeuge, wie die Fokker Eindecker mit synchronisiertem Maschinengewehr, die Luftherrschaft in Frage zu stellen begannen. Die B.E.2c hatte in vielen Ausführungen eine begrenzte oder ungünstig platzierte Bewaffnung und war aufgrund der Konstruktionsphilosophie für das zunehmend aggressivere Luftgefecht weniger geeignet. Dies trug zum Ruf des Flugzeugs als veraltet in der späteren Phase seines Fronteinsatzes bei, obwohl es in unterstützenden Rollen noch lange nützlich blieb.

Als Maßstabsmodell verweist die kit „ROYAL AIRCRAFT FACTORY B.E.2c“ somit auf einen konkreten historischen Flugzeugtyp, der eine Schlüsselrolle beim Übergang der Luftfahrt vom reinen Aufklärungsinstrument zu einem eigenständigen Kriegsfeld spielte. Das Modell im Maßstab 1:72 ist dazu gedacht, dieses frühe Militärflugzeug naturgetreu darzustellen: ein Doppeldecker mit starrem Fahrwerk, open cockpit(s) und der charakteristischen Holz-und-Stoff-Konstruktion, die die Pionierära der Luftfahrt prägte.
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